Überprüfung

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Dichtheitskontrolle laut EU- Verordnung 842

Dichtheitskontrolle ortsfester Anlagen

Weitere Verordnungen enthalten Anforderungen an die Dichtheitskontrolle ortsfester Brandschutzsysteme (Verordnung (EG) Nr. 1497/2007) bzw. von ortsfesten Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen (Verordnung (EG) Nr. 1516/2007).

Der Betreiber solcher Anlagen muss zertifizierte Personen regelmäßig mit einer Dichtheitsprüfung beauftragen, wenn die betroffenen Geräte mindestens 3 kg fluorierte Treibhausgase enthalten (6 kg bei hermetisch geschlossenen Systemen). Die Prüfintervalle betragen 12 Monate (Füllmenge 3 bis 30 kg), 6 Monate (Füllmenge 30 bis 300 kg) bzw. 3 Monate (Füllmenge mindestens 300 kg).

Die Anlagenbetreiber müssen Aufzeichnungen (vergleichbar mit Prüfbüchern) führen. Darin sind die Daten des Betreibers, die Füllmenge des jeweiligen Geräts mit fluorierten Treibhausgasen sowie die regelmäßigen Kontrollen zu dokumentieren. Ist die Füllmenge nicht genau bekannt, muss sie von zertifiziertem Personal festgestellt werden.

Die regelmäßige Dichtheitsprüfung umfasst eine Kontrolle der Aufzeichnungen sowie eine systematische Dichtheitskontrolle der relevanten Anlagenteile. Die zulässigen Methoden zur Dichtheitskontrolle sind in den Verordnungen festgelegt.

Allfällige Leckagen sind von zertifiziertem Personal zu reparieren. Nach erfolgter Reparatur ist wieder eine Dichtheitskontrolle erforderlich. Ferner sind auch alle neu installierten Systeme unmittelbar nach ihrer Inbetriebnahme auf Dichtheit zu kontrollieren.

Nähere Anforderungen an das zertifizierte Personal werden noch mit gesonderten Verordnungen festgelegt. Die Bestimmungen über die Dichtheitskontrolle treten am 8. bzw. 9. Jänner 2008 in Kraft. Damit beginnt auch der Fristenlauf für die regelmäßigen Dichtheitsprüfungen.
Stand: 30.07.2013

 

Überprüfung laut §22

(1) Kälteanlagen müssen nach größeren Betriebsstörungen, größeren Instandsetzungen sowie wesentlichen Änderungen der Anlage, jedenfalls aber in Zeitabständen von höchstens einem Jahr, einer Überprüfung hinsichtlich ihrer Betriebssicherheit unterzogen werden. Diese Überprüfungen sind von hierzu befugten fachkundigen Personen vorzunehmen.

(2) Schadhafte Teile von Kälteanlagen, die unter einem Überdruck stehen, dürfen nur durch solche Teile ersetzt werden, die im Rahmen der Bestimmungen des § 9 einer Druckprobe unterzogen wurden; eine solche Druckprobe ist auch vorzunehmen, nachdem an Teilen, die unter Überdruck stehen, größere Instandsetzungen vorgenommen wurden.

 

Prüfbuch § 23

(1) Für jede Kälteanlage ist ein Prüfbuch zu führen, in dem der Zeitpunkt jeder Überprüfung gemäß § 22 und die hierbei festgestellten Mängel eingetragen sein müssen. Ferner muss im Zusammenhang mit jeder Überprüfung angegeben sein, ob sich die Anlage zu diesem Zeitpunkt in einem solchen Zustand befunden hat, dass gegen ihren weiteren Betrieb vom sicherheitstechnischen Standpunkt keine Bedenken bestehen.

(2) Das Prüfbuch muss die Angaben enthalten, die im § 10 für das Schild der Kältemaschine vorgeschrieben sind, sowie die Bescheinigungen über die Durchführung der Druckproben gemäß § 9 und § 22 Abs. 2, der Probe vor Inbetriebnahme gemäß § 16 und darüber, dass die Kälteanlage nach den Bestimmungen dieser Verordnung errichtet wurde. Größere Instandsetzungen sowie wesentliche Änderungen der Anlage sind ebenfalls im Prüfbuch zu vermerken.

(3) Das Prüfbuch ist im Betrieb so zu verwahren, dass es den behördlichen Organen jederzeit zur Einsicht vorgewiesen werden kann. Es muss so lange aufbewahrt werden, als die Anlage im Betrieb aufgestellt ist.

 

 

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